Transpersonales Atmen

Auch bekannt als „holotropes Atmen“ nach Stanislav Grof

Das Transpersonale Atmen ist ein existentieller Transformations- und Erkenntnisprozess, der durch veränderte Bewusstseinszustände initiiert wird. Wir können sie betreten durch die Verbindung von Musik und tiefem Atmen. Getragen von der Gruppe und unterstützt durch Körperarbeit. 

Das Transpersonale Atmen geht auf Stanislav Grof zurück, der es damals holotropes Atmen nannte, vom griechischen holos und tripein, „der Ganzheit entgegenstrebend“.

Bei seiner Forschung in den 60er Jahren entdeckte er, dass Menschen in veränderten Bewusstseinszuständen Erfahrungen machen, die weit über das klassisch wissenschaftliche, biografische Modell der Psyche hinausgehen. Erfahrungen von Geburt, Tod und Wiedergeburt sowie dem Erleben der archetypischen und spirituellen Ebenen, die denen der alten Mystiker*innen gleichen. Jenen, die eine eigenständige, lebendige Beziehung zum Universum oder zum Göttlichen hatten, ohne dass diese durch eine Institution vermittelt wurde.

Veränderter Atem, Musik und Rhythmus werden seit Jahrtausenden in allen Teilen der Welt von Schaman*innen und Mystiker*innen verwendet, um Trancezustände herbeizuführen. In der Trance ist es möglich Heilung zu erfahren, die Beschaffenheit der Existenz zu ergründen und sich mit den spirituellen Dimensionen des Seins zu verbinden.

Um diese Erfahrungen gut zu integrieren, sie also mit unserem alltäglichen Leben zu verbinden und ihnen die Möglichkeit zu geben, dort zu wirken, werden die Erfahrungen zuerst nonverbal durch Malen eines Bildes ausgedrückt und danach durch ein therapeutisch geleitetes Sharing weiter verarbeitet und mit der Alltagswelt verbunden.

Diese Erfahrungen eröffnen eine tiefere Perspektive auf unser Leben und auf uns als Menschheit. Im persönlichen, ökologischen wie politischen Sinne.

Konkretes: Es wird in Paaren geatmet. Eine Person taucht auf der Matte in ihren Atemprozess, die andere „sittet“ und versorgt die atmende Person mit allem, was sie braucht. Ein Atemprozesss dauert 3-5h, danach, oder am nächsten Tag, wird gewechselt.

Essen werden wir ein Mitbringbüffet, zu dem jede*r etwas mitbringt.

Kosten: 140-250€ Kursgebühr nach Selbsteinschätzung (wenn das zu viel ist, sprich mich an ) + 40-60€ Raummiete (je nach Teilnehmerzahl)

Termine bei Krautreise: 10.-12.5. und 19.-21.7., jeweils Freitag Abend bis Sonntag Mittag

Leitung: Lilian Gscheidl & Team
zu Lilian Gscheidl: Psychologin (BSc), Gestalttherapeutin (IGE) und ausgebildet in: Transpersonales Atmen, Transpersonale Psychotherapie und Begleitung in spirituellen Krisen am Institut für Bewusstseinserforschung & Psychotherapie

https://www.wandel-zart-und-wild.de/atmen/